Mittwoch, 9. August 2017

Rezension „Der Sommer der Inselschwestern“ von Susan Mallery


Rezension 
„Der Sommer der Inselschwestern“ 
von Susan Mallery 

Cover: HarperCollins



Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 07.08.2017
Aktuelle Ausgabe : 07.08.2017
Verlag : HarperCollins
ISBN: 9783959670876
Flexibler Einband 352 Seiten
Sprache: Deutsch 











Inhalt:

Drei Schwestern nennt man die Häuserzeile auf Blackberry Island, und spontan kauft die junge Kinderärztin Andi das letzte Häuschen. Nach einer schweren Enttäuschung braucht sie dringend ein Heim für Herz und Seele. Was sie nicht nur im Haus, sondern vor allem bei ihren beiden neuen Nachbarinnen Deanna und Boston findet. Die zwei Frauen zeigen Andi: Wenn die Straße des Lebens holprig ist, braucht man dringend Freundinnen! Besonders, wenn eine unerwartete Liebe alles durcheinander zu bringen droht...


Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher von Susan Mallery und habe schon einige Geschichten gelesen, die aus ihrer Feder stammen. Ihr Schreibstil ist wunderbar angenehm, locker und leicht zu lesen. Ihre Geschichten sind spannend, gefühlvoll und unterhaltsam zugleich, eine tolle Kombination. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat eine unheimliche Anziehung auf mich ausgeübt, so dass ich es innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Und dennoch ist dieses anders, schlägt einen anderen Ton an als die bisherigen Bücher, die ich von ihr gelesen habe. Hier ist viel mehr Tiefe enthalten, das Leben schlägt mit all seinen Facetten zu.


Erzählt werden hier die Geschichten dreier Frauen, die nebeneinander wohnen in drei Häusern, die "Dei Schwestern" genannt. Andy, Boston und Deanna könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch vereint sie manches. Eine Geschichte über die Kraft der Freundschaft, die Macht der Liebe, den Mut, sich dem Leben zu stellen, es in die Hand zu nehmen, die Vergangenheit und Probleme zu bekämpfen und für das einzustehen, was einem wichtig ist. Eine berührende und tiefgreifende Geschichte, mit vielen Emotionen, die bei mir die unterschiedlichsten Gefühle hervorgerufen hat. Eine Geschichte über drei Frauen, bei denen das Leben in unterschiedlichster Form zu geschlagen hat, die sich dadurch näher kommen, Freunde werden und den Mut und die Kraft finden, sich ihren Dämonen zu stellen, sie zu bekämpfen und das Glück wieder einziehen zu lassen. Eine Geschichte, die einen etwas schwermütigen Ton anschlägt und nicht alles nur in rosaroten Farben darstellt. Eine Geschichte wie das wahre Leben.

Die Figuren waren sehr facettenreich, lebendig und vor allem unterschiedlich gezeichnet. Sie könnten verschiedener nicht sein. Sie handelten ihrem Charakter entsprechend nachvollziehbar und wirkten sehr natürlich und authentisch.

Andy und Boston waren mir von Anfang an sympathisch. Aber genau wie die beiden hatte ich meine Probleme mit Deanna. Bis man hinter ihre perfekte Fassade geschaut hat. Nach und nach ist auch sie mir ans Herz gewachsen und ich habe mit allen dreien gefiebert, gehofft und gebangt. Ich habe richtig mit ihnen gelebt und bin froh, sie einen Stück ihres Weges begleitet zu haben.

Mehr möchte ich gar nicht über die Charaktere verraten. Lernt sie selbst kennen. Sie sind so facettenreich und lebensnah, so unterschiedlich und liebenswert. Es lohnt sich, ihre Geschichte selbst zu entdecken und hinter ihre Geheimnisse zu kommen.

Eine tiefgründige, aber dennoch unterhaltsame, spannende und fesselnde Geschichte, die mir eine schöne Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Drei Freundinnen - drei Geschichten - drei Mal Gefühle pur. Absolute Leseempfehlung.


★★★★★
5 von 5 Sternen

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