Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension zu „Was auch immer war“ von Victoria Bloom

Rezension zu 
„Was auch immer war“ 
von Victoria Bloom

Cover: Edel Elements



Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 07.12.2017
Aktuelle Ausgabe: 07.12.2017
Verlag: Edel Elements
ISBN: 9783962150358
E-Buch Text
Sprache: Deutsch








Inhalt:

Einfach von vorne anfangen und alles hinter sich lassen.
Genau das macht Maya, als sie eines Abends ihre Sachen packt, sich eine neue Handy-Nummer zulegt und in eine fremde Stadt zieht und die Uni wechselt.
Ihre Mitbewohnerin Anna wird ihr schnell eine gute Freundin und so kann sich Maya voll und ganz auf ihr neues Leben konzentrieren. Von Männern hat sie eigentlich die Nase voll, doch sie fühlt sich mehr und mehr zu dem wortkargen Jacob hingezogen. Und was läuft da eigentlich zwischen Anna und ihrem besten Freund?
Maya genießt ihre neuen Erfahrungen in vollen Zügen und merkt gar nicht, dass sie von jemandem beobachtet wird...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, sehr locker und leicht, flüssig und schnell zu lesen, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, sie ist süß und es macht großen Spaß die Entwicklung von Maya und Jacob zu verfolgen. Die zweite Liebesgeschichte zwischen Anna und Mason finde ich auch richtig toll, vor allem da die beiden Pärchen so komplett unterschiedlich sind. Bei Mason und Anna sprudeln die Gefühle richtig über, da kocht, knistert und brodelt es, während es bei Maya und Jacob eine langsame Annäherung ist und sich dort erst einmal ganz gemächlich eine normale freundschaftliche Beziehung aufbaut. Etwas schade finde ich, dass die Beziehung / Freundschaft zwischen Jacob und Maya doch so wenig Handlungsraum einnimmt. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Mehr Gefühl, denn davon war zwischen den beiden kaum etwas zu spüren. Und als sich am Ende endlich ganz zart und vorsichtig etwas zu entwickeln scheint, ist es leider schon wieder vorbei. Warten auf die Fortsetzung ist angesagt.
Es passiert einfach zu wenig. Es wird viel über Mayas Gedanken- und Gefühlswelt erzählt, aber das sind die sich immer wiederholende Überlegungen, Meinungen und Erinnerungen. Dies hat mich leider etwas genervt und wenig Neues gebracht.

Die Charaktere waren sehr lebendig beschrieben. Vor allem Anna und Jacob sind mir ans Herz gewachsen, auch wenn Jacob etwas blass geblieben ist. Mason hat mich etwas gespalten. Auf der einen Seite ist er ein toller Kumpel, auf der anderen Seite so blind und verblendet. Ich hoffe, dass er mal irgendwann so richtig auf die Nase fällt und seine Lektion lernt.

Das Buch ist eine nette und süße Geschichte, die sich sehr locker und leicht lesen lässt, der es aber ein bisschen an Tiefe und Handlung fehlt. Die Liebesgeschichte zwischen Maya und Jacob ist fast gar nicht vorhanden und nimmt zu wenig Platz ein. Dennoch bin ich gespannt wie es nach dem fiesen Cliffhanger am Ende weitergeht.

Fazit:

Eine nette Geschichte, ein süßer Auftakt einer Trilogie, die aber noch Potential nach oben aufweist.
★★
3 von 5 Sternen

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